XRP und Ethereum sind in den Mittelpunkt einer bedeutenden regulatorischen Verschiebung in den Vereinigten Staaten gerückt, nachdem neue Signale der U.S. Börsenaufsichtbehörde SEC Behauptungen ausgelöst haben, dass bis zu 4,7 Billionen US-Dollar an Kapital nun für den Kryptomarkt freigesetzt werden könnten.
Am 18.03.2026 veröffentlichte der Krypto-Analyst @Noalphalimits eine detaillierte Analyse nach Bemerkungen von Paul Atkins von der SEC, der sagte, dass die meisten Krypto-Assets keine Wertpapiere sind – ein Signal für eine scharfe Abkehr von der bisherigen Durchsetzungshaltung der Behörde.
Diese Verschiebung wird durch ein offizielles SEC-Dokument unterstützt, das „digitale Rohstoffe" als Krypto-Assets definiert, deren Wert an den funktionalen Betrieb dezentralisierter Systeme gebunden ist und nicht an die Managementbemühungen einer zentralen Partei. In diesem Rahmen wurde eine Liste von 16 Assets – darunter XRP und Ethereum sowie Solana, Cardano, Dogecoin, Avalanche, Aptos, Bitcoin Cash, Hedera, Algorand, Litecoin, Polkadot, Shiba Inu, Stellar, Tezos und Chainlink – als unter diese Kategorie fallend hervorgehoben.
Derselbe Rahmen führte auch eine Fünf-Kategorien-Struktur ein, die digitale Rohstoffe, digitale Sammlerstücke, digitale Werkzeuge, Stablecoins und digitale Wertpapiere umfasst, während klargestellt wurde, dass Staking, Airdrops und Mining nicht als Wertpapieraktivitäten behandelt werden.
Der Analyst kombinierte zwei wichtige Datenpunkte, um die Behauptung zu untermauern, dass nach der jüngsten Haltung der SEC 4,7 Billionen US-Dollar im Kryptomarkt freigesetzt wurden. Der erste ist die Marktkapitalisierung von 16 identifizierten Assets, geschätzt auf über 1,8 Billionen US-Dollar. Der zweite sind 2,9 Billionen US-Dollar an institutionellem Kapital, das laut Analyst aufgrund regulatorischer Unsicherheit zurückgehalten wurde. Er glaubt, dass diese Barriere nun beseitigt ist und dieses Kapital effektiv „freigesetzt" wurde.
Darauf aufbauend beschrieb der Analyst eine schrittweise Marktauswirkung, die sich bereits zu bilden beginnt. Die erste Phase betrifft den möglichen Zusammenbruch laufender SEC-Klagen gegen Börsen wie Coinbase und Kraken sowie den langjährigen Fall mit Ripple und XRP. Diese Fälle basierten ursprünglich auf Behauptungen unregistrierter Wertpapierangebote, eine Position, die nun durch die aktualisierte Klassifizierung in Frage gestellt wird.
Die nächste Phase konzentriert sich auf börsengehandelte Fonds, bei denen der Rohstoffstatus als Schaffung eines klareren regulatorischen Weges angesehen wird. Dies könnte Einreichungen für Spot-ETFs beschleunigen, die an Assets wie XRP, Solana, Cardano und Avalanche gebunden sind, wobei große Unternehmen wie BlackRock, Fidelity und Grayscale voraussichtlich eine Rolle spielen werden.
Weitere Auswirkungen erstrecken sich auf die Handelsinfrastruktur und den institutionellen Zugang. US-Börsen könnten ihre Notierungen erweitern, die Liquidität erhöhen und Spreads verringern, während Finanzinstitute, darunter Goldman Sachs, JPMorgan und Morgan Stanley, klarere Einstiegspunkte in Kryptomärkte durch Verwahrung und Handelsdienstleistungen erhalten. Gleichzeitig könnte Staking auf US-Plattformen zurückkehren.
Trotz dieser Entwicklungen merkte der Analyst an, dass die Verschiebung eine SEC-Interpretation bleibt, kein etabliertes Gesetz. Da legislative Bemühungen, einschließlich eines Gesetzesentwurfs, auf den Senator Tim Scott verwiesen hat, noch ausstehen, bleibt die Dauerhaftigkeit dieser regulatorischen Richtung unsicher, was den Markt in einem möglicherweise begrenzten Zeitfenster der Klarheit reagieren lässt.

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