Bank of America integriert Kryptowährungen umfassender in ihre Vermögensverwaltungsdienste in den Vereinigten Staaten. Ab Montag können Finanzberater bei Merrill, der Bank of America Private Bank und Merrill Edge nun Spot-Bitcoin-Exchange-Traded-Funds (ETFs) einem breiteren Kundenstamm empfehlen, was eine bedeutende Verschiebung hin zur institutionellen Akzeptanz digitaler Vermögenswerte signalisiert.
Das Chief Investment Office (CIO) der Bank hat vier große in den USA notierte Spot-Bitcoin-Fonds zur Abdeckung genehmigt: Bitwise Bitcoin-ETF, Fidelity Wise Origin Bitcoin Fund, Grayscale Bitcoin Mini Trust und BlackRock's iShares Bitcoin Trust. Diese ETFs gehören zu den liquidesten und etabliertesten Bitcoin-Anlageprodukten, was regulatorische und operative Risiken für die Bank im Vergleich zu kleineren oder gehebelten Produkten vereinfacht.
Samar Sen, APAC-Chef bei der institutionellen Handelsplattform Talos, kommentierte: „Diese vier Fonds gehören aufgrund ihrer Erfahrung, verwalteten Vermögenswerte und bewährten Infrastruktur zu den Top-Namen bei digitalen Vermögenswert-ETFs. Sie sind bestens ausgestattet, um Risiken effizient zu managen und Trades auszuführen, was für institutionelle Partner entscheidend ist."
Bank of America ermöglicht Vermögensberatern nun die Empfehlung von Bitcoin-Allokationen. Quelle: CointelegraphZuvor war der Zugang zu Spot-Bitcoin-ETFs auf ausgewählte vermögende Kunden beschränkt, wobei Berater hauptsächlich auf Kundenanfragen reagierten. Mit dem aktualisierten Rahmenwerk können Berater nun proaktiv Bitcoin-ETF-Investitionen empfehlen, unterstützt durch CIO-Recherchen und klare Leitlinien zu angemessenen Expositionsniveaus – typischerweise etwa 1%–4% des Kundenportfolios, angepasst an individuelle Risikoprofile.
Bank of America hat begonnen, Recherchen, formelle Leitlinien und Beratertrainings zu diesen Produkten bereitzustellen. Dieser Ansatz zielt darauf ab, Bitcoin-Exposition in Standardportfoliogesprächen zu normalisieren, anstatt es als Ausreißer zu behandeln. Mit über 15.000 Vermögensberatern landesweit positioniert sich die Bank, um Kryptowährungen nahtloser in konventionelle Anlagestrategien zu integrieren.
Bisher sind die vom CIO der Bank abgedeckten Produkte ausschließlich Bitcoin-ETFs. Das Institut hat noch keine Pläne öffentlich angekündigt, Ethereum oder andere digitale Vermögenswerte in sein Angebot aufzunehmen. Dies wirft Fragen über die Zukunft von Ether-ETFs auf großen US-Vermögensplattformen auf und ob sie in naher Zukunft eine ähnliche Behandlung erhalten könnten.
Sen merkte an, dass jede Expansion über Bitcoin hinaus von Faktoren wie Marktliquidität, Strukturreife und der Fähigkeit abhängen wird, institutionelle Ausführung und Risikomanagement zu unterstützen. Mehrere große Vermögensverwalter erforschen aktiv innovative Krypto-Produkte, einschließlich Korb-ETFs mit wichtigen Kryptowährungen, was einen breiteren Trend zu Multi-Asset-Digitalstrategien anzeigt.
Zum Redaktionsschluss hatte Bank of America nicht auf Anfragen zu Plänen für Ether oder andere Krypto-Produkte geantwortet, wodurch die Branche auf weitere Entwicklungen wartet.
Dieser Artikel wurde ursprünglich als Bank of America erlaubt Beratern ab heute die Empfehlung von Bitcoin auf Crypto Breaking News veröffentlicht – Ihre vertrauenswürdige Quelle für Krypto-News, Bitcoin-News und Blockchain-Updates.


