Ein Hacker hat das Liquid-Restaking-Protokoll Kelp DAO angegriffen und etwa 293 Millionen US-Dollar erbeutet – einer der größten DeFi-Angriffe des Jahres 2026, der laut Branchenberichten Störungen auf mehreren Plattformen ausgelöst hat.
Der Angreifer manipulierte die Cross-Chain-Infrastruktur des Protokolls, insbesondere die LayerZero-basierte Brücke, um betrügerische Überweisungen zu autorisieren und etwa 116.500 rsETH-Token abzuziehen – fast 18% des zirkulierenden Angebots des Tokens.
Kelp DAO teilte mit, dass es nach dem Vorfall Verträge auf der Ethereum-Blockchain und mehreren Layer-2-Netzwerken pausiert hat, während es den Sicherheitsverstoß zusammen mit Partnern und Sicherheitsfirmen untersucht.
Der Angriff hatte Auswirkungen auf das gesamte DeFi-Ökosystem. Die Kreditplattform AAVE fror Märkte mit Verbindung zu rsETH ein, während andere Protokolle ebenfalls entsprechende Aktivitäten einstellten, um das Risiko zu begrenzen.
Blockchain-Sicherheitsfirmen erklärten, der Angreifer habe bereits einen erheblichen Teil der gestohlenen Gelder in Ether umgewandelt, was Bedenken hinsichtlich potenzieller Verluste und fauler Kredite auf integrierten Plattformen aufwirft.
Der Vorfall verdeutlicht die wachsenden systemischen Risiken im DeFi-Bereich, wo eng vernetzte Protokolle die Auswirkungen eines einzelnen Angriffs auf das gesamte Ökosystem verstärken können.
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